Eines mal kurz vorab. Eine Farce ist eine Komödie
die das Ziel hat, die Zuschauer durch die Darstellung von
unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber häufig denkbaren
Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten.
Und so wenig man eigentlich Lust hat darüber zu lachen, so sehr trifft es aber auf den Sachverhaltt zu, den der folgende Artikel zum Besten gibt.
Wer in Hong Kong lebt, aber oft nach China ins sogenannate Mainland muss, der besorgt sich einfach ein Visum. Da gibt es die tollsten Visaklassen. L Visa oder F Visa, für Toursiten oder Geschäftsleute. Das alles ist ja nix tolles. Das tolle war, dass man multiple entry Visa bekommen konnte. Die waren 3, 6 oder 12 Monate gültig und so konnte man morgens rein und abends raus und das ohne viel Stress.
Nun zum Teil der Farce, oder besser chinesischen Komödie. Am 2 April 2008 hat die Regierungstelle in China einfach mal das multiple Visa abgeschafft. Ohne Vorwarnung oder Bekanntmachung. Erfahren haben die meisten Leutchen darüber, als sie bei Ihrem Visaagenten ein neues Visum beantragen wollten und dann hörten, dass man jetzt nur noch ein double entry, also zweifach Visum bekommen kann. Alles andere, ohne Ausnahme gibt es erst nach den Olympischen Spielen wieder. schau hier
Was bedeuted das? Ich kann jetzt zweimal hintereinander ins Mainland, jeweils für 30 Tage, und muss dann (zum Preis von 35 Euro erneut ein Visum beantragen. Das dauert 4 Tage bis man es hat. We nur einen Tag bleibt und dann am folgenden Tag wieder ein und raus will hat sein double entry Visum verbraucht.
Gestern Abend traf ich einen Niederländer in einem Starbucks in Shenzhen, das wustte noch nicht mal etwas davon. Der bleibt einfach mit sinem multiple Visa 30 Tage in Chinsa geht dann für eine Nacht nach Hong Kong und dann wiede rein am nächsten Tag. Mit multiple Visum kein Problem, er musss eben nur alle 6 Monate ein neues beantrgen. jetzt muss er dies alles 2 Monate tun., denn es gibt jetzt auch für Ihn nur noch single oder double entry Visa.
Super. Warum genau? Was daran das tolle ist? Wie es denn helfen soll und wie was wieso? Ich hab keine Ahnung. Manche sagen es wäre alles wegen Tibet !!??!?")""?? (was auch immer dieser Satz heissen mag), andere sagen, ist mir echt egal und ich sage, was soll ich arme Sau nun machen?
So oder so, es macht keinen Sinn. Es hilft wohl kaum der Sicherheit der Olympischen Spiele, noch hält es irgendwelche Terroristen davon ab sich 2 mal für 30 Tage in China aufzuhalten.
Damit aber nicht genug. Wenige Tage nach der neuen Regelung fragte man die Verantwortlichen in Peking (Sprehcerin des Aussenminesterium Jiang Yu)nach den Gründen und bekam als Antwort, dass man nix davon wisse. Artikel in Englisch dazu
Na wenn dass nicht richtig lustig ist. Einfach mal ändern, dann nix davon wissen und dann auch noch ohne einen Grund.
Und da sind wir wieder beim Anfang des Artikels, also der Darstellung von
unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber häufig denkbaren
Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen um der Unterhaltung zu dienen.
Ahoi Ihr lieben visumsberechtigten Chinesen in Deutschland. Freut Euch dass Ihr jederzeit den Rechtsweg habt, um solchen Dingen im guten alten Deutschland zu entgehen. Hier in Hongkong kann man da nur abwarten und chinesichen Tee trinken.
Ich kann nur jedem raten sich auf jeden Fall die Seiten zu Hongkong bei Wikipedia anzusehen. Auf einer Seite kann man dort alle Informationen zu Hong Kong Geschichte und jede Menge Zahlenmaterial lesen.
Ich habe leider keine Ahnung wer die Seiten dort pflegt, aber ich selber habe mir schon einige Information zu Hong Kong in meine eigene kopiert.
Besonders nett sind Links zu Artikels der Statdtteile Hongkongs. Wer also noch ein bissl mehr an Informationen zu Hongkong Wirtschaft oder Hongkongs politischer Geschichte sehen wil, der ist dort sehr gut aufgehoben.
Wer denn ganz gut mit Englisch klar kommt sollte auf jedem Fal die englische Version abrufen. Die Informationen dort enthalten mehr links zu anderen Informationen über Hongkong.
Ich versuche mich hier auf die Informationen zu Hongkong zu beziehen, die ich wichtig finde, soll bedeuten, dass das hier nicht ganz so ernst geschrieben ist.
ie Frage stellt man sich dieser Tage. Hongkong's grosse Supermarktkette Park'n Shop hat die kostenlose Plastiktüte verbannt.
Die letzten Monate hatte man immer wieder einen Tag pro Monat zum Plastiktüten-freien Tag erklärt. Kunden konnten dann entweder ihre eigene Tüte mitbringen oder aber 2 Hongkong Dollar pro Tüte abdrücken. Schon seit langem wurde man mit 2 Hongkong Dollar pro gesparter Tüte belohnt wenn man seinen eigene Tasche mitbrachte.
Da fragt sich der Leser nun: Wird Hongkong grüner? Mit Sicherheit irgendwann einmal, aber im Moment wohl eher nicht.
Hongkongs Verantwortliche versuchen zwar das Image der von Luftverschmutzung geplagten Metropole aufzupolieren, aber bei aller Liebe, Hongkong ist hier weit davon entfernt grün zu denken. Man ist hier eher darauf bedacht grosse Firmen in Hongkong zu behalten. Da ist auch der Grund für Hongkong's neu erwachter Liebe zu grüner Politik zu suchen.
Mehr und mehr Top Manager mit Familie hatte es aus Hongkong gerieben, da die Manager Kids nicht unter dem Smog leiden sollten. Singapur ist ja nicht weit und so ist man hier in Hongkong langsam aufgewacht. Das hat aber mehr damit zu tun den Wirtschaftsstandort Hongkong zu sichern, als dass man sich hier sorgen um die Gesundheit der Leute macht.
Wer hier lebt kennt diese Tage im Somer, wo das Lich nicht mehr durch die Smogglocke kommt und man das Gefühl hat ein Elefant sitzt einem auf der Brust. Man stelle sich das dann bei 33 Grad und 99% Luftfeuchtigkeit vor und man kann sich ein Bild machen.
In den letzten 2 Tagen hatte die USS Kitty Hawk versucht in den Hafen Hongkong;s einzuaufen, war aber an der chinesichen Regierung gescheitert.
Als diese dann in einer 180 Grad Drehung dann doch ja sagte, war es schon zu spät. Die Flotte mit ihren 8000 Mann Besatzung war schon weg machte keine Anstalten mehr umzudrehen. 8000 Mann und etliche Familienmitglieder, die aus umliegenden Gebieten angereist waren um Thankskiving zu feiern.
Do they not care bout Hong Kong. Restaurantbesitzer Paul Buxton
Die finaziellen Auswirkungen in Hongkong's Restaurant und Club Szene machen sich sicher bemerkbar. In Wanchai'a Partymeile wareteten die Tänzerinnen aus Thailand und den Philipinen vergeblich auf zahlungs- und feierwillige Besatzungsmitglieder.
Man darf nicht vergessen, dass Hongkong's Hafen traditonell ein sehr beliebter Hafen unter den maerikanischen Soldaten ist. Vor dem Handover and China war das auch alles kein Problem, doch nun wundert man sich hier in Hongkong schon. Warum muss man ausgerechnet Hongkong's Wirtschaf mit den politsichen Spielchen schaden?
In Hongkong, mit rund 7,5 Millionen Einwohnern sind 8000 feiernde Seeleute mehr oder weniger schon ein Unterschied.Wer Hongkong kennt, der wird sicher ahnen wie gut die Leute das hierfinden, denn beim Geld kennt man hier keinen Spass. Also Nix mit BIG BUSINESS.
Das grösste Passagierflugzeug der Wetl, der Airbus A380, flog gestern über Hong Kong Island. Der für Heute angesagte 2. Flug über Hongkong's Victoria Harbour wurde wegen schlechten Wetters abgesagt. Airbus ist zu Gast bei der Asian Aerospace International Expo. Die 4Tage andauernde Flugschau, ist die groesste ihre Art in Asien und hatte in diesem Jahr ihren ersten Auftritt in Hongkong. Bisher war die Flugshow in Singapur beheimatet und war vorallem auf militärische Projekte ausgerichtet.
Die Hersteller von Passagierflugzeugen sehen in China den Markt mit zweistelligen Zuwachsraten in ihrer Branche und so wurde der Standort nach Hongkong verlegt. Für Singapur, das sich selber gerne als Tor zu China darstellt, ist das wohl dumm gelaufen.
Airbus wird wohl noch einiges in Hongkong bewegen müssen, um ihr neues Superflugzeug hier zu verkaufen. Hongkongs Fluglinie Cathay Pacific sieht noch keine Not einen A380 zu bestellen. Cathay’s General Manager purchasing and aircraft trading Greg Hughes, hat in einem intenen Newsletter klargestellt, dass man weiterhin den Kauf vom A380 prüft, dass man aber mit 24 Flugzeugen vom Typ Boing 747-400 in den kommenden Jahren bestens gerüstet sei und deshlab nicht unter Druck stehe eine Entscheidung zu treffen
In den letzten Wochen sind hier in Hongkong etliche ältere Leute vom LKW's beim zurücksetzen überollt worden. In der Presse und im Fernsehen konnte man dann auch gleich den ruf nach neuen Getzenund oder drastischeren Strafen hören.In Hongkong gibt immer Leute die sofort nach einer Regelung schreien, wenn mal etwas schief geht. Wenn man sich mal genau umschaut stellt man denn auch fest, dass es viele Regelungen und Gesetze gibt, die das Leben des kleinen Mannes sicherer machen sollen. Allerdings gibt es dann nicht so viele Regeln wenn es darum geht dem kleinen Mann Rechte zu geben. Ganz besonders toll ist das wenn man hier eine Firma hat. Da ist man dann fast an gar nichts gebunden. Aber gut - das ist ein anderes Thema. Der Strassenverkehr in Hongkong is allerdings wirklich nicht ohne und obwohl hier genug Polizei durch die Gegend rennt, gibt es hier eben troztdem Leute, die nicht aufpassen und das ist ja egentlich auch nichts besonderes. Besoners ist nur, dass das TV jedesmal eines Mega-Story in den Nachrichten draus macht. Mit 99% iger Sicherheit sieht man dann den Krankenwagen und ne kleine Vorgeschichte und dann kommt immer der Showdown mit dem Mann von der Strasse und da werden denn immer so tolle Frage gestellt wie: Finden Sie das der Verkehr hier sicher ist? Und natuerlich werden dann gerade die Leute gefragt vor deren Haustuer die Oma unter dem LKW gestorben ist - und ratet mal was die Leute dann sagen.? Viel besser ist es wenn die U-Bahn mal nicht funktioniert. Dann wird das sofort mit einer Story in der Primtime versehen. Wer also seinem Boss am Morgen sagt die U-bahn hatte ein Problem, der sollte sich nicht wundern wenn der Chef ihn am anderen Tag fragt warum er denn nichts davon in den Nachrichten gesehen hat. hehehehe. - dumm gelaufen
Wer in Hongkong angestellt ist muss Einkommenssteuer bezahlen. Soweit also nichts neues. Wer aber wissen will wieviel und wie kompliziert das ist, der kann bei der Steuerbehörde Hongkongs, dem Inland Revenue Department mal kurz berechnen, wieviel das denn nun ist. Dort gibt es einen Online Konfigurator um die "Salary Tax" zu berechnen. Wie ihr sehen werdet ist das ein wenig einfacher als in Deutschland.
Wann muss ich überhaupt Salary Tax in Hongkong bezahlen? Dazu sagt Hongkong's Steuerbehörde:
This tax is imposed on all income arising in or derived from Hong Kong from an office or employment or any pension. "Income arising in or derived from Hong Kong", without in any way limiting the meaning of the expression, includes all income derived from services rendered in Hong Kong. Wer es genau wissen will der schaut hier
Donald Tsang, frisch vereidigter Regierungschef von Hongkong redet nicht nur sondern handelt offenbar auch. Mit Ruhm hat er sich bis jetzt aber noch nicht bekleckert, sondern vielmehr den Zorn der Mitarbeiter der Fernsehstation Hongkongs (RTHK) auf sich gezogen. Wie die Tageszeitung "The Standaard" berichtete ist nach über 30 Jahren die Sportsendung "Horse Racing" (Pferderennen) aus dem Programm geworfen worden. Die Entscheidung sei frei von jeder Einflussnahme durch Tsang gefallen berichtete denn auch gleich RTHK's Direktor Chu Pui-hing. Dies erscheint sehr fraglich, hatte Donald Tsang sich doch bei seiner Wahlkampagne offen bewschwert, dass der Sender (RTHK) sich mehr damit beschäftigen solle Regierunsentscheidungen zu erläutern, anstatt die Sendezeit mit Sendungen wie Horse Racing oder Top Ten Chinese Gold Songs zu verschwenden. Die dichte zeitliche Abfolge von Tsangs Aussagen und dem schnellen Rausschniss der Sendung ist ein weiteres Stück im Mosaik der politischen Wende in Hongkong. Dazu passt denn auch, dass Peking nahestende Politker sich sofort beschwerten, dass der Radio und Fernsehsender zu kritisch gegenüber der Regierung sei. Zur Veranschaulichung: Pferderennen in Hongkong ist so populär, wie der Fussball in Deutschland. Man stelle sich vor, dass Frau Merkel im Wahlkampf sagt, dass die ARD sich mehr damit beschäftigen solle, die Mehrwertsteuererhöhung zu erklären, anstatt dauernd Bundesliga zu zeigen und nach Ihrer Wahl wird dann ohne Vorwarnung die Soprtschau am Samstag aus dem Programm geworfen. Die gekünstelte Machtübergabe an Donald Tsang, die fehlenden freien Wahlen und nun auch noch die Einflussnahme auf Inhaltliche Themen der Medien beim Sport machen es immer deutlicher. Peking hat kein Interesse daran, den Vertrag den man seinerzeit mit den Briten be der Übergabe Hongkongs machte, zu erfüllen. In den Verdacht politisch eigenverantwortlich zu handeln, kommt Hongkongs Regierung derzeit nicht.
Eigentlich sollte ja mit Donald Tsang alles besser werden, aber anstatt Entscheidungen zu treffen, ist er als erstes damit beschäftigt Dementies abzugeben. Bleibt die Hoffnung, dass die Bürger Hongkongs aufwachen und nicht nur ans Geld verdienen denken.
Vom 13. bis 18 Dezember findet die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in Hongkong statt und schon jetzt melden sich die ersten Gruppem und Gruppierungen von Globalisierungegnern an. Was für den Fussballfan die Weltmeisterschaft ist, ist die WTO conference für den Globalisierungsgegner. Deshalb haben sich Spezialisten der hongkonger Polizeit extra auf den Weg nach Schottland gemacht, um sich dort anzusehen wie man den, zum Teil gewaltätigen, Protesten begegnet. Wie man am Wochenende in Hongkongs Zeitungen lesen konnte, werden allein 1000 militante koreanische Globaliesierungsgegner erwartet. Diese haben sich bei der Gruppierung "Korean Pleasant League" - KPL - eingeschrieben und planen ihr Camp in Wan Chai, direkt am Convention Center aufzuschlagen. Die KPL allein hat 45.000 Mitglieder und bezeichnet die Konferenz als ihren "D-Day". Die Polizei in Hongkong hat verlauten lassen, dass ihr bis jetzt keine Informationen vorliegen würden, die Hinweise enthielten, dass militante koreanische Bauern planten Hongkong einen Besuch im Dezember abzustatten. Also entweder sind die Leute hier total blind oder aber (was wohl eher zutrifft) man hält sich bedeckt. Wie entschlossen die KPL ist, konnte man unlängst im September 2003 sehen. Bei der Tagung der WTO in Mexico im September 2003 erstach sich ein Mitglied der KPL aus Protest mit dem eigenen Messer. "The WTO kills us" schrie der Mann, der seinen Verletzungen erlag. Die koreanische Regierung hatte letztes Jahr angekündigt, dass man den einheimischen Markt für Reisimporte öffnen würde, was zu heftigen Protesten und Ausschreitungen führte Wer also plant seinen Urlaub im Dezember in Hongkong zu machen, der sollte sich schon jetzt vormerken, dass in dieser Stadt nichts passiert solange die WTO tagt. Also Anreise nach dem 18. Dezember oder Abreise vor dem 13 Dezember.
Donald Tsang feiert seinen Wahlsieg. Warum kann ich eigentlich nicht verstehen, war es doch alles andere als eine Wahl. Kein Gegenkandidat konnte die Nominierungsgrenze erreichen und so ging Tsang konkurrenzlos ins Rennen um dem Chief Executive. Tsang war bereits Mitte März von Peking überraschend zum Nachfolger von Tung Chee-hwa ernannt worden, der die Stadt seit der Machtübergabe 1997 mehr schlecht als recht regiert hatte. Das von Patten mit Peking ausgehandelte Hongkonger Grundgesetz sieht vor, dass der Regierungschef nach 2007 direkt vom Volk gewählt werden soll.es bleiben Tsang also noch 2 jahre um diese Tatsache umzusetzen, denn als Nachfolger Tung Chee-hwas wird er dessen Amtszeit zunächst zu ende bringen, um dann eriner neuen Entscheidung entgegenzusehen. Er ist sich bewusst, dass Hongkongs Bevölkerung mehr Mitsprachrechte haben will und dass er nicht einfach blindlinks Pekings Vorstellungen folgen kann. Auf der anderen Seite ist ihm auch klar, dass es Pekings Hilfe ist, die dafür sorgt, dass sich Hongkons Wirtschaft vom SARS Schock erholt. Dank Pekings Zollvergünstigungen und erleiterter Einreisebestimmungen für Festlandchinesen sank Hongkong Arbeitlosenquote auf 5.8%; und so sehr die Hongkonger auch mitreden wollen, so dreht sich hier doch alles ums Geld. Das letzte was Tsang gebrauchen kann ist eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation Hongkongs. Wollen mal sehen was er nun macht.
So nun ist es also soweit. Was alle schon seit lagem vorhergesehen ist eingetreten. Donald Tsang hat keinen Gegenkandidaten im Rennen um Hongkong's Top Posten. Die beiden Gegenkandidaten schafften es nicht die 100 Stimmen des Election Commetees zu erhalten. Der Grund ist einfach. Von den 800 Nominierungsstimmen erhielt Tsang 710. Da ist dann schon theorethisch nichts mehr drin um einen 2. Kandidaten ins Rennen zu schicken. Tsang muss jetzt nur noch warten bis er offiziell die Amtgeschaefte antreten darf. Tsang triit die Nachfolge Tung Chee-hwa's an, der zuvor sein Amt niedergelegt hatte.
Nachdem ich immer mal wieder sehe, dass Leute über Suchmaschinen auf meiner Seite landen und nach Einreisebestimmungen für Hong Kong suchen,hier also noch einmal im Detail. (Genauso steht es auf der Seite des Auswärtigen Amtes auch.)
Als beliebtes Reiseziel in Asien gewährt Hongkong Reisenden aus Europa in administrativer Sicht Vorzugsbehandlung. Allerdings sollten folgende Dinge beachtet werden:
Deutsche Staatsangehörige können nach Hongkong für einen Zeitraum von 90 Tagen ohne Visum einreisen. Nach Ausreise (z.B. nach Macau oder in die Volksrepublik China) kann unmittelbar im Anschluß erneut ein visumsfreier Aufenthalt von 90 Tagen in Hongkong gewährt werden. Voraussetzung ist, dass der Reisende einen noch mindestens einen Monat über den Aufenthalt in Hongkong hinaus gültigen deutschen Reisepass vorlegt. Bei Transitreisen via Hongkong in andere Länder Südostasiens ist unbedingt zu beachten, dass der Pass am Tag der Weiterreise noch mehr als sechs Monate gültig ist. Ansonsten verweigern Fluggesellschaften ausnahmslos die Mitnahme.
Der deutsche Kinderausweis wird mit Lichtbild anerkannt. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils ist ausreichend, sofern das Kind von diesem bei der Einreise begleitet wird.
Daueraufenthalts- oder Arbeitsvisa müssen vor der Einreise beantragt werden. Anträge sind entweder über die chinesische Botschaft in Berlin oder per Post
direkt an das Hongkonger Immigration Department zu richten. (Informationen unter http://www.info.gov.hk/immd/ ) Per Fax oder per E-mail übersandte Anträge werden nicht angenommen.
Wer mal ein schönes Beispiel sehen will, wieviel Geld man hier in der Gegend für kreatives Branding ausgibt der schaut einfach bei http://retrakker.antville.org/ nach. Warum denn immer hunderte Agenturen beschäftigen, wenn es auch so geht.
Die Hong Kong Bar Association. Der Name sagt ja eigentlich schon alles. - Dachte ich jedenfalls. Doch ich musste heute feststellen,dass Bar in diesem Zusammenhang von Barrister kommt und dies ganz einfach das englische Wort fuer Rechtsanwalt ist. Wer also glaubt unter http://www.hkba.org Tips zum Mixen von Longdrinks zu erhalten wird nicht anderes die Webseite der Rechtsanwaltsvereins in Hongkong sehen. Gut zu wissen. Wer allerdings die Top Berufskrankheit der Rechtsanwaelte kennt, der wundert sich dann doch nicht.
Nun aber der wichtigere Link International Bartenders' Association IBA und auch hier kein Wunder. Die Domain kommt aus Australien. Ein Wicht der dabei boeses denkt. Die Hong Kong Bartenders Association hat leider keine Webseite.
Die Eastern Harbour Tunnel Company hat mal kurz und schmerzlos die Preise angehoben. Deswegen wird der heutige Tag bestimmt ganz lustig werden. Es gibt in Hong Kong natuerlich auch noch andere nette Tunnelchen und die haben die Preise bisher nicht angehoben. Jedes Taxi, jeder Bus und vorallem jeder Privatwagen muss jetzt entweder 50% und mehr fuer eine Durchquerung drauflegen, oder nimmt eben einen der anderen Tunnel wie zum Beispiel den Causeway Bay Tunnel. Man kann sich gut vorstellen was am heutigen Morgen vor dem Causeway Bay Tunnel los sein wird. Die Feuerwehr Hongkongs hat schon jetzt darauf hingewiesen, das man mit einer steigenden Reaktionszeit rechnen muss, obwohl die durchschnittlich 12 Minuten Reaktionzeit ja ohnehin nicht gerade so toll sind.
In Hongkong sind fast alle Tunnel privatisiert und daher hat man hier keinen Einfluss darauf wie der Inhaber seine Preise gestalter. Es lebe die Marktfreiheit.
Jeder der jetzt ein Taxi von Tsim Sha Tsui nach Central nimmt und den Estern Harbour Tunnel nutzt, darf jetzt statt der 15HK$ extra, satte 25 HK$ extra zahlen. Da haben die Jungs von der Eastern Harbour Tunnel Company mal ordentlich hingelangt. Muss echt ein ganz tolles Management sein, wenn man ohne Zusatzaufwand beim Tunnel die Preise so dramatisch anhebt. Wer denkt die wollten nur abzocken... also hallo.. wer wird denn gleich so etwas schlechtes denken. Man musste einfach auf die Preisgestaltung der Marktsituation anpassen.
Ahoi ihr lieben Tunnelfahrer.
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Habe gerade bei spiegel.de einen schönen Artikel gefunden, der mir mal wieder vor Augen geführt hat, warum meine Frau ein ganz anderes Verständnis von Mathematik hat als ich. Ich kann mich noch gut an einen Lehrer erinnern den alle immer "Folienmann" nannten, weil er jahrelang immer wieder die gleichen Folien auf den Projektor legte und man so in den Achtzigern noch immer die Inhalte und Methoden der Siebziger genießen durfte. Er war jedenfalls immer gut drauf, was ja auch kein Wunder ist, bedenkt man, dass er nie viel Zeit mit der Unterrichtsvorbereitung verbringen musste
Mathe ist bei vielen deutschen Schülern geradezu verhasst, alltagsnahe und anschauliche Aufgaben sollen das ändern. Keine gute Idee, lautet die verblüffende Erkenntnis von Max-Planck-Forschern: Gerade bei schwachen Schülern bleiben abstrakte Mathematik-Lektionen länger haften - aber das ist kein Plädoyer für ödes Formelbimsen.
Textaufgabe: Auf einem Baum sitzen 18 Vögel. Ein Jäger knallt zwei davon ab. Wie viele Vögel sind noch auf dem Baum?"
Na super, da denkt man, dass Leute, die mit Viren spielen sorgfältig arbeiten und dann wird mal flott der Super-Gau weltweit verschickt. Ich habe mich natürlich gleich mal umgeschaut und habe bei Roche einen kleinen Artikel entliehen:-) Im Land von SARS und anderen tollen Viren ist man da schnell erinnert an die Tage in denen die Menschen hier in Hongkong mit Schutzmasken durch die Gegend liefen.
Aber hier ist, was ich gefunden habe.
Eine die ganze Welt umfassende Epidemie wird auch als Pandemie bezeichnet. Influenza-Pandemien traten in der Vergangenheit alle 10 bis 40 Jahre auf. Bis zu 50 % der Bevölkerung infizieren sich dabei mit dem Grippe-Virus und eine Pandemie kann Millionen Todesopfer fordern.
Nur Influenza A-Viren rufen Pandemien hervor. Wenn eine Zelle gleichzeitig mit einem Grippe-Virus vom Mensch und vom Vogel infiziert wird, können die beiden Viren ihr Erbgut untereinander austauschen. Man spricht dann von einem Antigensprung oder "Antigenshift". Weil Schweine sowohl von Influenza-Viren des Vogels, als auch des Menschen infiziert werden können, findet eine solche Durchmischung meist im Schwein statt. Wenn dabei ein Virus mit völlig neuartigen Erkennungsmerkmalen von Hämagglutinin oder Neuraminidase entsteht, spricht man von einem neuen Virus-Subtyp. Das Abwehrsystem des Menschen kommt erstmalig mit diesem vollständig veränderten Virus in Berührung. Weil die Bevölkerung überhaupt keinen Immunschutz gegen das Virus hat, kann es sich rasch über die ganze Welt ausbreiten. Pandemie-Viren haben ihren Ursprung häufig in Asien, wo Menschen, Geflügel und Schweine auf engem Raum zusammenleben.
Grippe-Pandemien traten vermutlich schon in früheren Jahrhunderten auf. Im 20. Jahrhundert gab es 3 schwere Pandemien, wobei die schlimmste Pandemie von 1918/1919 als "Spanische Grippe" in die Geschichte einging. Sie wurde durch das Influenza-Virus A/H1N1 ausgelöst. Vermutlich erlagen ihr weltweit 20 bis 50 Mio. Menschen. In Deutschland starben damals etwa 100 000 Menschen an der Influenza und ihren Folgen. Die Pandemie von 1957/1958 ("Asiatische Grippe"; A/H2N2) forderte ca. 1 Mio. Todesopfer, die Pandemie von 1968/1969 ("Hongkong-Grippe"; A/H3N2) tötete mehr als 800 000 Menschen – alleine in Deutschland starben je 20 000 bis 30 000 Menschen.
Das Jahr 1997 rückte die ständige Bedrohung einer Pandemie wieder in unser Bewusstsein. Bis dahin war das Influenza-Virus A/H5N1 nur bei Vögeln als Erreger der "Geflügelpest" bekannt. Doch dann starb 1997 in Hongkong ein Kind an einer Grippe-Infektion mit dem Influenza-Virus A/H5N1. Zum erstem Mal hatte eine direkte Übertragung des Virus vom Vogel auf den Menschen stattgefunden – ohne den Umweg über das Schwein zu nehmen. Insgesamt 18 Personen erkrankten, bei 6 endete die Infektion tödlich. Nur die Tatsache, dass das Grippe-Virus nicht weiter von Mensch zu Mensch übertragen wurde und die sofortige Schlachtung von mehr als 1 Mio. Enten, Gänsen und Hühnern auf Hongkongs Geflügelmarkt verhinderte möglicherweise eine neue verheerende Pandemie.
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